Content-Management-System (CMS) stellen das technische Rückgrat vieler Webseiten im Internet dar. Mit ihnen können Inhalte auch ohne technisches Vorwissen erstellt und im Handumdrehen publiziert werden. Unzählige frei verfügbare und auch kostenpflichtige Templates lassen sich einbinden, um Websites ein ansprechendes Äußeres zu geben.

Vor dem Hintergrund, dass es fast unzählige verschiedene CMS am Markt gibt, fällt die Auswahl des geeigneten Systems nicht immer leicht. Und so hat der Studierende Lucas Heiduschke im Rahmen einer Projektarbeit drei weit verbreitete Systeme näher unter die Lupe genommen. Er vergleicht die Systeme WordPress, Typo3 sowie Joomla aus Sicht potenzieller Endanwender, in dem er sie auf verschiedene, weitgehend nicht-technische Vergleichskriterien wie „Plugins & Extensions“, „SEO“ oder „Kosten“ prüft.

Die Abbildung fasst seine wesentlichen Erkenntnisse zusammen. Sie veranschaulicht, dass WordPress und Joomla in weiten Teilen ähnlich abschneiden. WordPress sticht mit einer großen Community hervor. Die Stärken von Typo3 liegen demgegenüber im Bereich Performance und E-Commerce. Allerdings ist das System auch wesentlich teurer als die Vergleichsprodukte.

Vor allem Joomla hat eine große Menge an hauseigenen Grundfunktionen, wodurch eine Erweiterung durch Plugins nicht unbedingt notwendig ist. Es zeigt sich hier als großer Vorteil, dass es dem Kunden leicht fallen wird, inhaltliche Änderungen an der Seite selbst vorzunehmen.

Für größere Unternehmen, die vielleicht auch E-Commerce in größerem Stil oder regelmäßig dynamischen Content umsetzen möchten, bietet sich Typo3 aus Sicht des Studierenden besser an. Die Einrichtung sei zwar schwieriger, aber sobald diese einmal vorgenommen wurde, kann auch der Kunde individuelle Inhalte manuell oder automatisch über Schnittstellen ergänzen.